UnAbhängig

Fühlst du dich unabhängig?
Weisst du, wann du genug hast?

Ja? Dann hast du den Umgang mit Suchtmitteln, Sport, Shopping oder Games ganz gut im Griff. Wenn dich aber Gedanken an die nächste Zigarette, die nächsten Sit-Ups, ans kommende Game-Level oder an die nächsten Sneakers, die du unbedingt haben musst, nicht mehr frei denken und handeln lassen, dann sprich mit jemandem darüber und hol dir sichere
Begleitung und Hilfe.

* Für Fachpersonen *

Abgeschlossene Projekte

Cheers – Suchtprävention, Kinder- und Jugendarbeit Richterswil 2020

In jedem Jahr findet in der ersten Dezemberwoche, mit Unterstützung des samowars, die Suchtpräventionsausstellung «Cheers» statt. Bisher lag der Fokus auf der Alkoholprävention, mit der finanziellen Unterstützung des SUP2020 konnte dieses Jahr ein neues Konzept erschaffen werden, welches die allgemeinen Verhaltenssüchte, sowie verschiedene Suchtmittel miteinbezieht.

In Zusammenarbeit mit dem Zivildienstleistenden Nicolas Desarzens wurden die Paneele für die Ausstellung neugestaltet, sodass sie dem Zeitgeist der heutigen Jugend entsprechen.

Die interaktive Ausstellung, welche für die 2. Sekundarstufe konzipiert wurde, ist von fünf Klassen à 25 Schüler*innen besucht worden. Neu baten wir in diesem Jahr die Lehrpersonen nur zur Begrüssung anwesend zu sein, sodass zwischen den Jugendlichen und der Jugendarbeit ein vertrautes Klima herrschen konnte. Trotzdem hatten die einzelnen Lehrpersonen die Möglichkeit, einen Einblick zu erlangen, da sie die Ausstellung am Anfang kurz durchlaufen konnten. Diese neue Regelung wirkte sich positiv auf gewisse Schüler*innen aus und auch die Jugendarbeit konnte beobachten, wie die Jugendlichen vermehrt, über ihre Gedanken oder Erfahrungen mit Süchten sprachen.

Jede Klasse nahm sich einen halben Tag Zeit, die Ausstellung, in jeweils vier rotierenden Gruppen, zu durchlaufen. Am Anfang des jeweiligen Durchgangs wurden die Klassen von der Kinder- und Jugendarbeit begrüsst und dann auf die fünf Posten verteilt. Die jeweiligen Posten wurden von der Kinder- und Jugendarbeit, der samowar und der Polizei betreut.

Abschlussbericht (pdf)

Projektwoche Bewegung und Gesundheit – Affoltern am Albis

Die Projektwoche Bewegung und Gesundheit war ein niederschwelliges Angebot für
Jugendliche aus der Oberstufe in Affoltern am Albis. Die Woche bot einen informellen
Lernort, um neue Kompetenzen und Fähigkeiten anzueignen und bestehende zu
verbessern. Besonders in Zeiten einer Pandemie sollen die Jugendlichen animiert werden, sich bewusster auf ihre psychische und physische Gesundheit
zu konzentrieren, um gesund zu bleiben.

Abschlussbericht (pdf)

Projekt “Rauchfrei ins neue Jahr” – Jugendarbeit Dietikon

Das Rauchen vor dem Jugendtreff ist seit dem Herbst 2020 nicht mehr erlaubt, da der Sichtschutz zur Raucherecke demoliert wurde. Ab Januar 2021 sollte dann sowieso der ganze Jugendtreff rauchfrei bleiben.

Die Jugendarbeit nutzte diese Situation und unterstütze Jugendliche dabei, mit dem Rauchen aufzuhören. Dazu gab es einen tollen Wettbewerb und viel Unterstützung via Social Media.

Abschlussbericht (pdf)

Bereits eingereichte Projekte

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Rauchfrei… ins Jahr 2021

Jugendliche dabei unterstützen mit dem Rauchen aufzuhören

Durch die Teilnahme an der “Rauchfrei-Challenge” werden Jugendliche motiviert, mit dem Rauchen aufzuhören und können tolle Preise gewinnen. Zusätzlich zu informativen Posts werden motivierende Posts auf Instagram veröffentlicht, um die Jugendlichen dabei zu unterstützen, rauchfrei zu bleiben.

Projekt eingereicht durch: Jugendarbeit Dietikon
> SUP2020 bezahlte Sieger*innen-Preise

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Mädchen-WS Wen-do

In Zusammenarbeit mit Wen-Do Zürich werden zwei Workshops für Mädchen* / junge Frauen* durchgeführt.
Die beiden Workshops beinhalten die altersgerechte Auseinandersetzung mit der Problematik der Gewalt gegen Frauen* und Mädchen*. Da sich Gewalt im Jugendalter auch im Zusammenspiel mit dem Konsum von Substanzen ent-lädt, werden die klassischen Wen-Do-Übungen um Inhalte der Suchtprävention ergänzt. 

Im Sinne der Gesundheitsförderung ist es wichtig, Mädchen* in ihrer Selbstbehauptung und in ihrem Selbstwert zu stärken, ihnen die Möglichkeit zu geben, sich auszutauschen und über gemachte Erfahrungen und Ängste zu sprechen sowie Handlungsstrategien auszuprobieren. 

Projekt eingereicht durch: Jugendarbeit Fällanden
> SUP bezahlte die Wen-Do Leiterinnen 

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Feuertonne Bäretswil

Seit der Corona-Krise konsumieren die Jugendlichen in Bäretswil vermehrt Alkohol, Cannabis und Tabak. Da sie im Jugendtreff nicht konsumieren dürfen, halten sie sich auf öffentlichen Plätzen auf, auch in den kalten Wintermonaten. Um auch mit den Jugendlichen ausserhalb der Jugi-Räumlichkeiten in Kontakt zu kommen, sieht die Jugendarbeit eine Feuertonne inkl. Topf und Schöpflöffel vor. So kann die Jugendarbeit mit den konsumierenden Jugendlichen leichter ins Gespräch kommen und gleichzeitig mit dem gekauften Equipment eine alkoholfreie Alternative zur Verfügung stellen (Tee).

Projekt eingereicht durch: Jugendarbeit Bäretswil
> SUP bezahlte die Feuertonne

Ablauf:

  • 1. Du reichst dein Vorhaben mit mindestens 4 Wochen Vorlaufzeit unter www.sup2020.ch ein.
  • 2. Dein Antrag wird innerhalb von 3 Wochen geprüft (rückwirkend ist keine Finanzierung möglich).
  • 3. Dein finanziertes Vorhaben dokumentierst du anschliessend schriftlich mit 1-2 A4-Seiten (Text und Bild).
  • 4. Du stellst deine Erfahrungen und Materialien hier anderen Jugendarbeitsstellen und Jugendverbänden zur Verfügung.

Kontakt:
Claudia Weber, Projektleiterin, 044 366 5014, claudia.weber@okaj.ch

Das Projekt SUP2020 wurde im Jahr 2020 initiiert und läuft vorerst unbefristet.

Partner*innen

Ein Angebot der okaj zürich in Zusammenarbeit mit Prävention und
Gesundheitsförderung Kanton Zürich
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